Was bedeutet der Name Homöopathie?

 

Er geht auf die griechische Sprache zurück und kann mit "ähnliches Leiden" übersetzt werden. Z. B. kommt es nach Einnahme einer Zubereitung aus der Tollkirsche (Belladonna, heißt übersetzt "schöne Frau" - Im Mittelalter tropften sich die Frauen Belladonna in die Augen und die Pupille wurde sehr groß und erhöhte so die Anziehungskraft auf die Männer) zu dampfigem Schwitzen bei kalten Händen und Füßen, auch die Pupillen erweitern sich. Das Gesicht wird rot und heiß, wobei der Mundbereich eher blaß bleibt. Dies alles sind Symptome, die auch bei einer akute Grippe auftreten können, die dann nach noch genauerer Abstimmung mit Belladonna behandelt werden.


„Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll.“ Diesen Satz gibt Hahnemann in seinen Richtlinien vor, niedergelegt in seinem Werk “Organon der Heilkunst“. Similia similibus curentur (lat.), „Ähnliches mit ähnlichem heilen“ ist eine der Grundprinzipien der Homöopathie.

 

Wie wählt man das passende Heilmittel aus?

 

Die Entscheidung, in der Regel nur ein Einzelmittel im Krankheitsfall zu verabreichen, ist die therapeutische Empfehlung und Erfahrung Hahnemanns. Dazu ist es erforderlich, möglichst alle Symptome des Kranken und seiner Erkrankung sowie die sogenannten Modalitäten (die genaue Charakteristik von Symptomen wie z. B. Kopfschmerz zwischen 14 und 16 Uhr; stärkste Beschwerden im Liegen; Besserung bei Bewegung in frischer Luft) präzise zu notieren.  Hier ist auch  der Patient gefordert, sich genau zu beobachten, um auch Kleinigkeiten, die ihm momentan unwesentlich erscheinen mitzuteilen. Oft sind es diese „Kleinigkeiten“, die einen maßgeblichen Hinweis auf das Arzneimittel geben. 

 

Das Auffinden des richtigen Einzelmittels, lateinisch auch "Simile" genannt, bedarf Erfahrung und viel Zeit. Dieses Verfahren ist für die Selbstmedikation weniger geeignet. Mit einem Einzelmittel kann eine ganzheitliche Therapie erfolgen, denn ein Arzneimittelbild umfaßt zahlreiche, teilweise völlig unterschiedliche Symptome organischer, psychischer oder funktioneller Erkrankungen. So kann ein Mittel z. B. gegen Durchfall helfen, aber das nächste Mal auch gegen Kopfschmerzen, Erkältung...

 

Grenzen der Homöopathie

Die homöopathische Therapie wirkt regulativ und stößt zwangsläufig dort an Grenzen, wo eine Regulation aufgrund körperlicher oder psychischer Veränderungen nicht mehr möglich ist. Dies ist der Fall bei allen tiefgreifenden und bleibenden Organveränderungen, z.B. starkem Gelenkverschleiß, Verletzungen und bleibenden Organschäden nach Krankheit.


Dennoch gilt: die Homöopathie arbeitet vollkommen symptombezogen und birgt auch in vielen Fällen sehr ernster Erkrankungen die Chance zu einer gewissen Linderung der Leiden. Die Wiederherstellung des ursprünglichen Gesundheitszustandes darf allerdings nicht erwartet werden! 
 

Therapieblockaden

Häufig ist die Regulationsfähigkeit durch Störfelder, Übersäuerung u.a.m. stark eingeschränkt. Wenn gut und sorgfältig gewählte Mittel keine Wirkung zeigen, kann die Ursache in einer dieser Blockaden liegen, die besonderer Behandlung bedarf.

 

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