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AD(H)S - Mein Kind hat auch seine Stärken

Heute wird zu häufig und z.T. zu schnell die Diagnose "ADHS" gestellt. Mit entsprechenden Konsequenzen für Kind, Geschwister, Eltern, Freunde, Lehrer - ja das gesamte Umfeld eines Kindes ist davon betroffen.

 

Aber ist Ritalin immer die Lösung - und vor allem ist Ritalin LANGFRISTIG eine Lösung? Oder wird hier ein Problem nur auf später verschoben?

 

Gerade aus diesem Grund ist es nützlich, nach Alternativen zu suchen. Aber auch innezuhalten, um in der ganzen Problematik, in den ganzen schweren Zeiten auch noch etwas Positves zu finden.

 

Homöopathie ist hier eine überlegenswerte Möglichkeit. Auch mit Homöopathie werden keine Wunder geschehen, aber Schritt für Schritt werden Sie merken (und auch das Umfeld), dass es leichter wird, dass positive Dinge passieren. Dazu ist ein "Hand in Hand-Arbeiten" zwischen Patient/Familie und Therapeut notwendig. Der Schweizer Kinderarzt Heiner Frei hat mit seiner ADHS-Studie gezeigt, dass Homöopathie - richtig angewandt - in sehr vielen Fällen eine signifikante Besserung brachte.

 

Doch das allein reicht meiner Meinung nach nicht aus. Wenn eine Familie ein Kind mit der Diagnose ADHS hat, ist es eine Belastung für die ganze Familie, die oft bis an die äußerste Grenze geht. Gerade dann ist es so schwer, noch Positives am Verhalten des Kindes zu finden. Und doch möchte ich Sie bestärken, immer wieder nach Kleinigkeiten zu suchen, die das Kind gut gemacht hat. LOBEN Sie dann Ihr Kind!

 

Viele Eltern behaupten, dass sie ihr Kind häufig loben. Doch fehlt es dem Lob oft an Eindeutigkeit, oder es hat einen negativen Beigeschmack:

"Na, geht doch, wenn du nur willst" oder "Toll, endlich tust du mal, was ich dir gesagt habe"

 

Manche Eltern haben Schwierigkeiten, Situationen zu erkennen, wo sie ihr Kind loben können. Beispiel: Kind spielt ruhig im Wartezimmer. Statt das als selbstverständlich hinzunehmen, lieber loben und sagen: "Du hast aber schön gespielt"

 

Andere haben Schwierigkeiten mit der positiven Formulierung des Lobs, 

wenn das Kind ein gewünschtes Verhalten zeigt. Beispiel: Kind streitet oft mit dem Bruder - diesmal aber nicht.

Falsches Lób: "Schön, dass du mal nicht mit deinem Bruder gestritten                               hast"

Richtiges Lob: "Schön, dass ihr so friedlich zusammen gespielt habt"

(und hängen Sie kein "geht doch auch" dran!)

 

Manche Kinder wiederum können schlecht ein Lob annehmen und ziehen es ins Lächerliche. Bleiben Sie dran und helfen Sie dem Kind Lob anzunehmen und damit umzugehen.

 

Nun wünsche ich Ihnen viel Elan/Freude bei der Umsetzung des Tipps.

 

 

 Foto: Struwelpeter - Zappelphillip

 

 

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